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Internationaler Tag gegen Homo- und Trans*phobie

Seit 2005 wird der Internationale Tag gegen Homophobie (International Day Against Homopobia, IDAHO) jährlich am 17. Mai begangen. Ziel der weltweit durchgeführten Aktion ist es, Respekt gegenüber Lesben und Schwulen einzufordern und auf vorhandene Ausgrenzung aufmerksam zu machen.

Hessische Staatssekretär und Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung der Landesregierung Jo Dreiseite

Hessische Staatssekretär und Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung der Landesregierung Jo Dreiseitel

Das Datum wurde als Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt. An diesem Tag strich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel. Zugleich ergeben sich zufällige Parallelen zwischen dem Datum 17.5. und dem ehemaligen Paragraphen 175 des deutschen Strafgesetzbuches, welcher Homosexualität in der Bundesrepublik Deutschland noch bis 1969 unter Strafe stellte.

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie veranstaltete auch die Stadt Kassel am Samstag, den 16.Mai, ab 11.00 Uhr einen Empfang im Bürgersaal des Rathauses. „Hierzu möchte ich alle Interessierten herzlich einladen, sich über die Arbeit des Runden Tisches gegen Homophobie der Stadt Kassel zu informieren“, sagt Oberbürgermeister Bertram Hilgen. Jugend- und Frauendezernentin Anne Janz ergänzt: „Ich würde mich freuen, wenn wir mit vielen Leuten über das Thema ins Gespräch kommen können.“. Prominenter Gast der Veranstaltung ist Jo Dreiseitel, Staatsekretär im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration und Bevollmächtigter für Integration und Antidiskriminierung der Landesregierung.

Viele Besucher waren anwesend und spannende Gespräche wurden geführt.

Viele Besucher waren anwesend und spannende Gespräche wurden geführt.

Desweiteren stellte sich der Runde Tisch gegen Homophobie Kassel vor. Dazu gehörten die Aids-Hilfe Kassel, Pro Familia Kassel, Transident Nordhessen, CSD Kassel e.V. und natürlich wir von SchLAu Kassel. Einige unserer Teamer_innen hatten sich dazu bereit erklärt ihre Coming Out Gesichten jeweils mit den Schwerpunkten Schule, Arbeit und Familie zu erzählen, um einen kleinen Einblick in unseren autobiographischen Ansatz zu geben. Anschließend wurde noch kurz zusammengefasst, wer wir sind und was wir machen.

Abergerundet wurde die Veranstaltung durch die musikalische Untermalung von www.carokistekontrabass.de

Quelle der Bilder in diesem Beitrag: https://www.flickr.com/photos/fitz_carraldo/albums/72157652803491819

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